Ibiza-Reisebericht

Mehr als nur Party und Luxus

Es gibt Urlaube, da ist das Ziel das Highlight. Und es gibt Urlaube, da ist es egal, wo man ist, wenn die richtigen Menschen dabei sind. Ibiza war beides.

Fünf Mädels, eine Villa und ein blauer Seat-Ibiza. Perfekte Voraussetzungen für einen unvergesslichen Girlstrip auf die wohl teuerste Balearen-Insel. Zwischen den Bässen im Ushuaia, heißen Salsa-Rhythmen auf einem Rooftop und stundenlanger Outfit-Suche fanden wir traumhafte Strände und atemberaubende Kulissen bei sehr wechselhaftem Wetter. Ibiza ist bekannt für seine vielen Sonnenstunden, von denen wir in der Off-Season Anfang Mai leider nicht sehr viel abbekamen. Aber vielleicht war genau das ein Grund, um die Insel in einem anderen Licht zu betrachten, nicht nur den Luxus zu sehen, sondern auch die Natur und das normale Leben der Insel zu erfahren ohne die großen Massen an Touristen.

Sprache: Spanisch, Katalanisch

Hauptstadt: Ibiza- Stadt

Einwohner: 163.657

Good to know

Ibiza bildet zusammen mit Mallorca, Menorca und Formentera die Inselgruppe der Balearen-Inseln im Mittelmeer und gehört zu Spanien. Auf Katalanisch wird Ibiza Eivissa genannt und der katalanische Dialekt der Insel nennt sich „Eivissenc“.

Auch wenn Ibiza vor allem für Luxus, Clubs und Partys bekannt ist, ist die Insel deutlich vielseitiger, als ihr Ruf oft vermuten lässt. Neben großen Clubs und Luxusvillen prägen auch kleine Buchten, grüne Wälder, Hippiemärkte und entspannte Küstenorte das Bild der Insel. Besonders die berühmten Hippiemärkte erinnern noch heute an die alternative und kreative Kultur, die Ibiza seit den 1960er Jahren begleitet.

Ein Großteil der Insel steht außerdem unter Natur- und Landschaftsschutz. Neue Häuser dürfen hier nur begrenzt gebaut werden, weshalb viele Unterkünfte und Grundstücke extrem teuer sind. Gleichzeitig leidet Ibiza seit längerem unter einer Wasserknappheit, die durch den steigenden Wasserbedarf von Tourismus, Landwirtschaft, dem Klimawandel sowie dem übermäßigen Bau von Swimmingpools entsteht. Auch Müll wird zunehmend zu einem Problem für die Naturgebiete der Insel. Ibiza produziert rund ein Drittel mehr Müll als der spanische Landesdurchschnitt.
Gerade deshalb ist ein bewusster Umgang mit der Insel wichtiger denn je, damit Ibiza trotz wachsendem Tourismus auch in Zukunft mehr bleibt als nur ein Ort für Partys und Luxus.

Villa-Leben auf Ibiza

Unser erstes großes Highlight war natürlich unsere Unterkunft. Die kleine Villa auf einem Hügel hinter San Antoni war ein Glücksgriff und im Gegensatz zu anderen Villen ein richtiger „Schnapper“. Die Straßen dahin waren kurvig und unübersichtlich und am Berg anzufahren wurde zu einem lebensnotwendigen Skill. Doch das Haus machte das wieder wett. Zwischen Palmen und Pinien versteckt ragte die kleine weiße Villa aus dem Hügel, die für fünf Tage unser neues Zuhause wurde. Wir nutzten jeden Zentimeter, wie z. B. auch das Dach für unsere morgendliche Yoga-Session, die auch immer gerne noch im Schlafanzug angetreten wurde, oder die ausladende Terrasse mit Pool, der unter unseren Partymäusen sogar noch nachts genutzt wurde, um dem Kater entgegenzuwirken. In der Küche profitierte ich von meiner Reiseerfahrung und wurde somit Herr über unseren Gasherd, der uns versorgte mit Eiern jeglicher Art für unsere ausgiebigen Frühstücke oder saftigem Burgerfleisch für legendäre Burger.


Trotz fünf Mädels und mehr als genug Platz, um Chaos zu verbreiten, blieb das Haus überraschenderweise ordentlich, zumindest bis zur täglichen Outfitsuche.
Nahezu jeden Tag verwandelte sich die Villa in einen kollektiven Kleiderschrank. Es war ein ständiges Hin- und Hergewusel zwischen den Zimmern: Hier wurde ein Top getauscht, da eine Jacke aus dem Haufen gegraben und im Flur wurde im Sekundentakt die obligatorische Frage gestellt, ob der Look auch wirklich passt. Am Ende trug jeder mindestens ein Teil, das nicht zur eigenen Garderobe gehörte, was ziemlich gut widerspiegelt, wie sehr unsere Leben für ein paar Tage miteinander verschwammen.

Just give me one night in Ibiza

Eines dieser Outfit-Dramen führte schließlich auch dazu, dass wir unseren ersten und gleichzeitig einzigen Sonnenuntergang auf Ibiza beinahe verpasst hätten. Erst der kollektive Wille, noch rechtzeitig ein perfektes Bild von unseren hart erarbeiteten Looks zu bekommen, brachte uns dazu, das Haus endlich zu verlassen. Ganze fünf Minuten, bevor die Sonne hinter dem Meer verschwand, kamen wir am Spot an. Während der Himmel sich langsam rot-orange färbte, wurde posiert, gelacht, fotografiert und hektisch versucht, die letzten Minuten Licht perfekt auszunutzen. Manche würden sagen, es wäre Verschwendung, diesen schönen Moment nicht einfach bewusst zu genießen. Ich sage, dass genau diese Hektik ihn für uns so unvergesslich gemacht hat.

Und so wechselte Ibiza mit der untergehenden Sonne dann nicht nur die Belichtung, sondern auch die Persönlichkeit.

Nachts zeigt sich die Insel von ihrer exzessiven Seite und schreit regelrecht mit lauten Bars und bunten Lichtern nach Spaß und wilden Abenteuern. So verlockend die Angebote auch waren, wurden wir meistens von überteuerten Drinks abgeschreckt, die definitiv nicht mehr in unserer Preisklasse lagen. In der ersten Nacht reichte uns dann Mineralwasser und Eiskaffee in der pinken Location der Wiki-Woo-Bar.

Salsa über den Dächern Ibizas

In der zweiten Nacht folgten wir einem TikTok-Beitrag zu einer Rooftopbar des Hotels Cubanito, auf der ein Salsa-Event stattfand. Den Lehrer konnte man in seiner zum Boden passenden Schachbrettmuster-Hose und buntem Print-Shirt direkt erkennen. Er und viele andere tanzten schon ausgelassen zu mitreißenden Salsa-Beats, hüftschwingend über den Boden, während wir uns erstmal beobachtend an den Rand stellten und Drinks orderten. Beim Bachata tanzten wir in unserer kleinen Ecke und versuchten, uns die Schritte, die wir sahen, selbst beizubringen. Jede Stunde zog sich der Lehrer ein Mikrofon über und zeigte uns mehrere Salsa-Schrittfolgen, die wir wie einen kleinen Flashmob zusammen tanzten. Während wir uns beim Salsa die Beine verknoteten und der Lehrer uns aus unerklärlichen Gründen das Twerken näherbrachte, kamen bei mir Erinnerungen zurück, wie ich in Kolumbien das Salsa-Tanzen lieben lernte.

Die Nacht, wegen der Menschen nach Ibiza fliegen

Ein starker Kontrast dazu war unser Ausflug ins Ushuaia. Ich denke, es war der ausschlaggebende Grund, nach Ibiza zu gehen, einmal in einem der berühmten Clubs zu tanzen. Die Karten hierfür kauften wir schon Monate zuvor, allerdings die günstigsten, was ein Erscheinen vor 16:00 Uhr voraussetzte. Es war die Eröffnungsfeier von ANTS, einer Tech-House-Partyreihe, die im Ushuaia jeden Samstag von Mai bis Oktober gefeiert wird. Nach einer Fotosession, um unsere aufwendig ausgesuchten Outfits festzuhalten, quetschten wir uns vor in die Menge, die gar nicht so eng war, wie wir zunächst vermutet hatten. Naja, es war ja auch erst 16:30 Uhr. Da das Wetter uns eher frieren ließ bei Wind und Wolken, waren wir sogar dankbar, als es später etwas voller wurde.

Bei Getränkepreisen wie 15€ für eine Flasche Wasser und noch mehr für Alkohol mussten wir erstmal schlucken und so war es Zufall oder vielleicht auch Schicksal, als uns ein junger Mann ansprach und uns zu seinen Freunden einlud, weil sie „zu viele Drinks organisiert hätten“. Er machte einen freundlichen Eindruck und schon alleine aus Neugierde konnten wir gar nicht nein sagen. So bekamen wir auch einen Einblick in das Geschehen hinter den Zäunen der Hotelzimmer des Ushuaia-Hotels. Die Frankfurter Jungs feierten gerade einen Junggesellenabschied und hatten tatsächlich viel zu trinken da. Wir unterhielten uns angeregt, tanzten weiter zu den Beats hinter uns und nutzten auch die Gelegenheit für einen Klogang ohne Anstehen.

Dankbar für ihre Gastfreundschaft verließen wir irgendwann den Privatbereich wieder, um uns ein weiteres Mal in die Menge zu stürzen und unsere Füße totzutanzen. Obwohl House und Techno eigentlich nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres gehören, fiel es mir überraschenderweise leicht, mich darauf einzulassen. Am Ende war es wahrscheinlich ein Mix aus „Ich tanze jetzt, weil ich dafür gezahlt hab“ und „Eigentlich find ich’s gar nicht so schlecht“.

Um Punkt 23 Uhr beendete der DJ schließlich sein Set. Auf eine Afterparty für weitere 65 € Eintritt verzichteten wir dann allerdings und kehrten nach sieben Stunden Tanzen mit schmerzenden Füßen und Rücken zurück in unsere Villa auf der anderen Seite der Insel.

Tipps für deine Reise nach Ibiza

SIM-Karte

EU-Roaming – du kannst einfach deine deutsche SIM nutzen, ohne extra Kosten.

Unterkunft

Ibiza bietet eine große Auswahl an Hotels, Apartments und Villen. Besonders in der Hauptsaison steigen die Preise oft stark an, weshalb sich früh buchen lohnt. Gerade als Gruppe können Ferienhäuser oder Villen durch das Teilen der Kosten überraschend bezahlbar sein.

Transport

Viele Strände, Buchten und Aussichtspunkte auf Ibiza sind ohne Auto nur schwer erreichbar. Ein Mietwagen lohnt sich daher besonders, wenn man mehrere Orte der Insel erkunden möchte. Die Straßen sind oft schmal, kurvig und bergig, dafür sind Mietwagen außerhalb der Hauptsaison meist überraschend günstig.

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison auf Ibiza liegt zwischen Juni und September. Ruhiger wird es vor allem in der Vor- und Nachsaison, in der die beliebte Wandersaison anfängt.

Party

Ushuaïa, Hï Ibiza und Pacha gehören zu den bekanntesten Clubs der Insel. Getränke und Eintrittspreise sind oft teuer, weshalb sich Tickets im Vorverkauf meist lohnen. In der Hauptsaison wird es besonders voll.

Die Insel hinter dem Klischee
Cala Benirràs

Den perfekten Ausgleich für die lauten Nächte fanden wir tagsüber in der Natur und den Städten Ibizas. Nach ausgedehnten Morgen gingen wir meistens zur Mittagszeit los, um die Insel zu erkunden. Den heißesten und sonnenstärksten Tag nutzten wir für eine Fahrt zum Strand Cala Benirràs. In der Vorsaison Ende April/Anfang Mai sind die meisten Strände noch angenehm leer und ruhig, doch dafür erinnert einen das Meer beim ersten Schritt ins Wasser sofort daran, dass der Sommer eigentlich noch gar nicht richtig begonnen hat. Das kalte Wasser und eine Quallen-Sichtung waren Grund genug für mich, an diesem Tag trocken zu bleiben. An Land gab es ohnehin viel mehr zu entdecken, mit den kleinen Bootsgaragen, die sich perfekt in die Landschaft einfügten, oder den vielen Möwen, die ihre Hälse zu einem schrägen Lachen verbogen.

Eigentlich hatten wir geplant, mehrere Strände anzufahren, doch wir genossen den blauen Himmel und die brennende Sonne an diesem hier so sehr, dass wir völlig die Zeit vergaßen und den Rest des Tages einfach noch am Pool verbrachten.

Ibiza-Stadt im Regen

An einem anderen Tag machten wir einen kleinen Abstecher nach Ibiza-Stadt. Bei grauem Himmel und leichtem Regen könnte man sich bessere Tage vorstellen, um durch die süßen Gassen der Altstadt zu schlendern. Aber irgendwie hatte es auch einen Vibe und so schwitzten und verbrannten wir wenigstens nicht. Ein Highlight dieses Tages war unser erstes Essen außerhalb der Villa, die neapolitanische Pizza in der Pizzeria Adios Ibiza, direkt vor dem Portal de ses Taules.

Ganz wie in einer 2000er-RomCom fanden wir uns dann plötzlich noch in einer kleinen Boutique wieder, in der uns die Besitzerin jedes Teil aufschwatzen wollte, was sie finden konnte. Von Paillettenröcken bis zu goldenen Clogs war alles dabei und ehe wir uns versahen, standen wir mit viel zu vielen Kleidungsstücken vor dem Spiegel, während die Besitzerin uns begeistert versicherte, dass wirklich jedes einzelne Teil „perfecto para Ushuaia“ sei. Tatsächlich fanden wir dann auch das ein oder andere, um unser Ushuaia-Outfit zu vervollständigen, doch spätestens jetzt wurde klar, dass wir begannen, unsere Outfits ernster zu planen als den eigentlichen Tagesablauf

Cala Saladeta

Am letzten Tag ging es nochmal zu einem Strand. Weniger um dort zu verweilen, da schon wieder große graue Wolken am Himmel hingen, sondern einfach um die Bucht gesehen zu haben, da sie quasi direkt vor unserer Haustür lag. Cala Saladeta liegt kurz hinter San Antoni und kann nur zu Fuß durch Treppenstufen erreicht werden. Dem schlechten Wetter sei Dank war dort kaum etwas los, sodass wir direkt einen Parkplatz an den Stufen fanden und einen traumhaften Blick auf die schöne Bucht erhaschen durften.

Auch wenn die Sonne nicht schien, schimmerte das Wasser vor uns in türkisblauen Farben. Die orangegelben Klippen und der tiefgrüne Wald ließen diesen Ort auch ohne Sonne magisch und fast schon mystisch wirken. Ein kleiner Fußmarsch über die steinigen Klippen entfernt gelangte man zum Strand, der sich unter uns erstreckte und an dem nur wenige Touristen ihren Tag verbrachten. Bei einer kalten Cola genossen wir dort das Meeresrauschen und den farbenfrohen Ausblick. Bis es weiterging zu unserem größten Highlight aus der Natur Ibizas.

Es Vedrà

Zurück im Auto fuhren wir eine weitere halbe Stunde, um auch das Wandern mitzunehmen, das auf Ibiza sehr beliebt ist. Die hügeligen Wälder mit kurvigen Straßen wechselten sich ab mit weiten Feldern und Wiesen und zeichneten ein Bild, das man von Ibiza irgendwie nicht erwartet. Ruhig, idyllisch und weit weg von Yachten, Clubs und lauten Partys. Da wir alle keine begeisterten Wandermäuse sind, suchten wir uns die kürzeste Strecke aus. Wir liefen erstmal über den harten Asphalt einer Straße, um zum sandigen Wanderweg eines Naturschutzgebietes zu gelangen.

Das Wetter heute war nicht sehr entscheidungsfreudig. Die Sonne versteckte sich immer noch hinter den Wolken, sorgte aber für eine schwüle, stickige Luft, die uns zum Schwitzen brachte. Der Weg führte uns vorbei an wilden, bunten Blumen, giftgrünen Eidechsen und kleinen Wäldchen. Ich glaube, wir liefen nicht mal eine halbe Stunde, bis wir unser Ziel erreichten. Den Viewpoint zum Es Vedrà. Der beeindruckende Fels lag mitten im Meer und seine Spitze wurde sanft umhüllt von einem Schleier aus Wolken, so als würde er den Himmel durchbrechen. Wir standen auf gelbem Stein und vor uns erstreckte sich ein Abgrund in eine Bucht, in der die Farben des Meeres ein weiteres Gemälde malten. Hier saßen wir, teilten uns einen Apfel und ließen uns hypnotisieren von den majestätischen Felsen, die aus dem Meer herausragten, bis kleine, beißende Fliegen den schönen Moment zerstörten und uns zum Auto zurücktrieben.

Der Hunger führte uns nach Cala Vedella, ein kleiner Ort in der Nähe des Viewpoints, in die Vadella Beachbar Jordi & Coco. Bei leckeren Wraps, Burgern und Poké-Bowls genossen wir den letzten Abend mit Blick auf den Strand und konnten kaum glauben, dass dieser Urlaub sich schon dem Ende zuneigte.

Worum es wirklich geht

Ich glaube, erst auf Reisen merkt man, wie gut bestimmte Menschen wirklich zum eigenen Leben passen. Wenn man tagelang auf engem Raum zusammenlebt, ständig unterwegs ist, müde wird, Pläne spontan ändert und trotzdem nie genervt voneinander ist. Wenn man Klamotten, Bäder, Betten und die kleinsten Gedanken miteinander teilt und das Gefühl bekommt, dass nichts außerhalb dieser Insel gerade wirklich wichtig ist.

Es waren am Ende nicht die großen oder oberflächlichen Momente, die unsere Reise nach Ibiza geprägt haben, sondern die kleinen dazwischen. Die stillen, in denen wir spürten, dass der Grund für all die positive Energie und Dankbarkeit, die wir empfanden, unsere Freundschaft war und gerade das jeden Moment zu etwas ganz Besonderem machte.

Fazit

Ibiza hat uns gezeigt, dass die Insel weit mehr kann als nur Luxus und Partys. Tagsüber fühlte sie sich an manchen Orten fast ruhig und entschleunigt an, während sie nachts wieder laut, chaotisch und voller Energie wurde. Genau dieser Kontrast machte die Reise für uns so besonders.

Auch wenn Techno und House normalerweise nicht unbedingt meine erste Wahl wären, würde ich den Abend im Ushuaïa trotzdem jederzeit wieder genauso erleben wollen. Manche Orte leben weniger von der Musik selbst als von dem Gefühl, einmal mitten drin gewesen zu sein.

Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass Ibiza nicht ganz so unbezahlbar sein muss, wie viele immer behaupten. Gerade als Freundesgruppe ließ sich vieles überraschend gut aufteilen. Unsere Villa war dadurch absolut bezahlbar und auch der Mietwagen kostete deutlich weniger als erwartet, selbst wenn die engen, kurvigen Straßen manchmal bessere Fahrskills verlangten, als uns lieb war. Dadurch, dass wir oft selbst gekocht haben, blieben auch die restlichen Kosten ziemlich im Rahmen.

Natürlich ist Ibiza keine günstige Insel, doch mit mehreren Personen, etwas Planung und der Bereitschaft, nicht jeden Tag nur in Clubs oder Restaurants unterwegs zu sein, kann man dort trotzdem eine unglaublich schöne Zeit erleben, ohne komplett pleite wieder nach Hause zu fliegen.